Betreuungswillkür

Das deutsche  Betreuungssystem, in der Form wie es sich entwickelt hat und  praktiziert wird, kann dem gesetzlichen Anspruch in vielen Fällen nicht gerecht werden. Die Angst, die viele Bundesbürger*innen davor haben, an  rechtliche Betreuer zu geraten  die nach Gutdünken über ihr restliches Leben bestimmen, ist berechtigt.   Aber auch Vorsorgevollmachten schützen nur bedingt, wie wir an Beispielen zeigen werden.

Seit Gründung des Vereins im Oktober 2005 werden wir mit Berichten aus der Praxis konfrontiert, die im Widerspruch zum Zweck des Betreuungsrechts stehen und einen dringenden Reformbedarf deutlich machen. In der hier  vorliegenden Broschüre:   Erfahrungen mit rechtlicher Betreuung im Pflegebereich  beschreiben wir,  wo  Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen.  Mit dieser Broschüre wollen wir zum einen die Politik auffordern, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich Bürger*innen durch rechtliche Vertreter*innen nicht in ihrer Existenz bedroht fühlen müssen. Zum anderen geben wir in den jeweiligen Kapiteln Hinweise, wie Sie sich als Bürger*in selbst schützen können und worauf Sie achten sollten.

Zum Inhalt und Leseprobe: Erfahrung mit rechtlicher Betreuung im Pflegebereich

Die Broschüre umfasst 100 Seiten und kann als PDF (10 Euro) oder in gedruckter Form (15 Euro) bezogen werden.

Bestellung per E-Mail an: buero@pflegeethik-initiative.de   oder über unten stehendes Formular:

 

 

 

Das Foto stammt aus dem Film: Sein gutes Recht, mit Max Büttner und Thekla Carola Wied in den Hauptrollen.   Eine Geschichte mit großem Realitätsbezug, die die fast schon routinemäßige Übergriffigkeit unseres gut gemeinten Betreutungssystems  verdeutlicht.

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